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Landesrechnungshof Sachsen-Anhalt: Feierliche Übergabe eines sanierten Dienstgebäudes in Magdeburg

Die Außenstelle Magdeburg des Landesrechnungshofes Sachsen-Anhalt ist umgezogen. Das neue Dienstgebäude in der Haeckelstraße 5 wurde nach einer umfassenden Sanierung feierlich übergeben.

Finanzminister Michael Richter: "Wir verfolgen im Sinne der Wirtschaftlichkeit die Strategie, Landesbehörden in eigenen Liegenschaften unterzubringen. Zudem wird mit dem Umzug des Landesrechnungshofs ein leerstehendes Gebäude in zentraler Lage in der Magdeburger Innenstadt belebt.“

Der Präsident des Landesrechnungshofes, Kay Barthel: "Seit der Corona-Pandemie wurden Homeoffice und Telearbeits-Möglichkeiten in der Verwaltung deutlich ausgeweitet. Auch die Einführung der E-Akte ist vorangeschritten. Das muss sich meiner festen Überzeugung nach nun auch in der Flächennutzung widerspiegeln. Es liegt in der DNA des Rechnungshofes, hier eine Vorreiterrolle zu übernehmen.“

Die Gestaltung der Räume ermöglicht eine flexible Nutzung. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können Büros nach Bedarf buchen, was die Nutzungseffizienz steigert.

Erbaut wurde das Haus in der Haeckelstraße 5 im Jahr 1983. Nach der Sanierung ist es barrierefrei. Die Baukosten betrugen 5,3 Millionen Euro – und lagen damit unter den geplanten Kosten von 6 Millionen Euro. Im Außenbereich sind Ladesäulen für Elektrofahrzeuge entstanden sowie Grünflächen auf bisher versiegeltem Grund. Auf dem Dach des Gebäudes wurde eine Photovoltaikanlage installiert. Realisiert hat die Sanierung des Gebäudes das Amt für Immobilien- und Baumanagement Halberstadt.

Bislang war die Außenstelle Magdeburg des Landesrechnungshofes in der Ernst-Reuter-Allee untergebracht. Dieses Gebäude soll perspektivisch verkauft werden.