E-Government

„E-Government" = der Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnik zur Digitalisierung der öffentlichen Verwaltungen, der Justiz und der Polizei in Verbindung mit organisatorischen Änderungen und der Herausbildung neuer Fähigkeiten, um öffentliche Dienste und demokratische Prozesse zu verbessern und die Gestaltung und Durchführung staatlicher Politik zu erleichtern.

Die Interaktionsebenen im E-Government mit Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen und anderen staatlichen Einrichtungen selbst umfassen:
 
• reine Informationsbereitstellung,
• Kommunikation durch interaktiven Informationsaustausch,
• Transaktion infolge Durchführung von Dienstleistungen und
• Integration durch das Zusammenführen von Leistungen verschiedener Behörden (EU, Bund, Länder und Kommunen).

E-Government ist also einerseits ein Instrument zur Verwaltungsmodernisierung als auch ein Mittel bürger- und unternehmerfreundlicher Interaktion.

So strebt die Digitale Agenda für Europa bis 2015 eine Steigerung der Inanspruchnahme elektronischer Behördendienste durch die EU-Bürger um 50 Prozent an.

Als Bezeichnung für Aktivitäten, die auf einem offenen und transparenten Staatsverständnis aufbauen, hat sich in den letzten Jahren der Begriff Open Government etabliert. Beispielhaft sei hier das elektronische Vergabeportal (E-Vergabe) genannt.