Strategisches Personalmanagement für leistungsfähige Verwaltung

Lebensbaum 2008 bis 2025 (c: Statistisches Landesamt)

Demografischer Wandel und Auslaufen des Solidarpaktes II sind die grundlegenden finanzpolitischen Herausforderungen für Sachsen-Anhalt: So wird Berechnungen zufolge die Bevölkerung des Landes von drei Millionen zur Wende auf eine Einwohnerzahl von zwei Millionen zulaufen. In der Folge verliert der Landeshaushalt jährlich etwa 50 Millionen Euro, in zehn Jahren also 500 Millionen, in zwanzig Jahren eine Milliarde Euro!

Deshalb waren Strukturveränderungen notwendig; Jahre harter und gemeinsamer Arbeit:

So wurde die Zahl der Landkreise wurde von 37 auf 11 und die der Kommunen von 1290 auf 236 sowie die Zahl der Finanzämter von 21 auf 14 reduziert. Die Oberfinanzdirektion wurde aufgelöst. Die Zahl der Justizvollzugsanstalten wird bis 2020 von acht auf drei Einrichtungen reduziert, die dann aber modernsten Standards entsprechen. Die nächste Stufe der Polizeistrukturveränderungen wird umgesetzt. Die  Verhandlungen mit den Theater-Trägern über Strukturveränderungen sind abgeschlossen. Der Einstieg in eine offene und nach vorn gerichtete Diskussion über Hochschulstrukturen ist erfolgt. Gleiches gilt für Strukturfragen in und rund um die Unikliniken.

Drastische Zahlen gibt es auch für die Personalentwicklung: 1990 gab es etwa 115.000 Landesbedienstete, 2006 waren es noch 65.000 und aktuell sind es 52.000. 2020 sollen es etwa 46.000 sein. Erst dann sind wir annähernd beim Durchschnitt der deutschen Länder angekommen.  

Das Personalentwicklungskonzept (PEK)

Im Zuge der Haushaltsberatungen wird von der Landesregierung regelmäßig auch das Personalentwicklungskonzept (PEK) bis 2025 fortgeschrieben und angepasst.

Das PEK gibt den Behörden Planungssicherheit und den Nachwuchskräften neue Perspektiven im Land.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte

 

Der Personalstandsbericht

Hinter all diesen Planungen steht eine Personalzahl von etwa 20 Bediensteten auf 1.000 Einwohner in 2015/16; Ziel ist 18 auf 1.000 - Ende 2020 (jeweils ohne Hochschulen). Einberechnet sind dabei auch Neueinstellungen in den nächsten beiden Jahren von jeweils über 700.

Für 2020 sind dann sogar etwa 1.000 Neueinstellungen in den Landesdienst pro Jahr geplant. Danach muss eine kontinuierliche Personalquote festgelegt werden - für die gesamte Landesverwaltung und für jeden politischen Bereich. Dann gilt: Ausscheiden aus dem Landesdienst bedeutet automatisch Neueinstellung!

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte

          1.  Statistischer Ländervergleich 30.06.2013
          2.  Zusammenfassung Landesverwaltung ohn Hochschulen
          3.  Schwerpunktbereiche Polizeivollzug und - Verwaltung
          4.  Schwerpunktbereich Justiz, Gerichte, Staatsanwaltschaften
          5.  Schwerpunktbereich Justizvollzug
          6.  Schwerpunktbereich Finanzverwaltung
          7.  Schwerpunktbereich Lehrkräfte an allgemeinbildenden Schulen
          8.  Schwerpunktbereich berufsbildende Schulen
          9.  Schwerpunktbereich pädagogische Mitarbeiter/-innen
         10. Schwerpunktbereich übrige Verwaltung
         11. Schwerpunktbereich Ministerialverwaltung