Liegenschaften und Immobilien

BLSA – Optimierung des Immobilienmanagements

Wegen der wachsenden Bedeutung der Immobilien als Wirtschaftsfaktor für das Land Sachsen-Anhalt ist die Optimierung des Immobilienbestandes eine wesentliche Aufgabe der Vermögensverwaltung. Dazu gehört, die Immobilien möglichst sinnvoll und effizient zu nutzen, verstärkt wirtschaftliche Gesichtspunkte zu beachten und nach kaufmännischen Methoden zu arbeiten sowie die entbehrlichen Immobilien renditeorientiert zu verwerten.

Die operativen Aufgaben werden seit 1. April 2012 durch den jüngsten Landesbetrieb im Bundesland, den Landesbetrieb "Bau- und Liegenschaftsmanagement Sachsen-Anhalt (BLSA)", wahrgenommen, der unter der Fachaufsicht des Finanzministeriums agiert. Grundlage war das „Gesetz zur Neuordnung der staatlichen Hochbau- und Liegenschaftsverwaltung", das im Dezember 2011 vom Landtag verabschiedet wurde. Die Abgeordneten machten damit den Weg frei für die Zusammenlegung der Liegenschaftsverwaltung (früher LIMSA) und des staatlichen Hochbaus (früher Teilaufgabe des Landesbetriebes Bau Sachsen-Anhalt) zum Landesbetrieb BLSA.
 
Aufgabe des „zentralen Bau- und Liegenschaftsmanagers“ ist die Optimierung des Immobilienmanagements des Landes. Denn mit dem Landesbetrieb BLSA ist es möglich, die Verantwortung für eine Immobilie in deren gesamten Lebenszyklus in einer Hand zu halten. Das heißt, Entscheidungen über Erwerb/Neubau, Nutzung/Bewirtschaftung, Umbauten/Erweiterungsbauten und Abriss/Verwertung werden ganzheitlich auf der Grundlage der betriebswirtschaftlichen Kennzahlen getroffen. So können durch gezielte Ausnutzung landeseigener Immobilien Fremdanmietungen gesenkt und nicht mehr benötigte Grundstücke schneller verkauft werden. Das entlastet den Landeshaushalt und macht Mittel für Investitionen frei.