Hochschulbau

Beste Bedingungen für Studium und Forschung 

Hervorragend ausgebildete Menschen sind entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit einer Volkswirtschaft und die Sicherung des Wohlstandes der Gesellschaft. Die attraktiven Studienangebote und innovativen Forschungsleistungen der Hochschulen Sachsen-Anhalts bilden eine gute Grundlage für eine erfolgreiche und nachhaltige Wirtschaft im Land. Deshalb investiert Sachsen-Anhalt in Ausstattung, Sanierung und Neubau. Der Hochschulbau ist eine Zukunftsaufgabe für das Land. Er trägt maßgeblich zur Qualität von Lehre und Forschung bei. 

So wurden in den vergangenen 20 Jahren mehr als 1,6 Milliarden Euro in den Hochschulbau investiert. Dadurch finden die Studierenden jetzt überdurchschnittlich gute Bedingungen vor.  Zugleich ist es gelungen, eine unverwechselbare Identifikation der Architektur mit Lehre und Forschung sowie mit den jeweiligen Orten zu schaffen. Damit wird der Hochschulbau auch zu einer Facette des Stadtumbaus.

Ein Beispiel ist das Fakultätsgebäude für Wirtschaftswissenschaften an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.  Mit dem ersten Neubau nach der Wende wurde ein richtungweisender architektonischer Akzent sowohl für den Campus als auch für die Landeshauptstadt und nicht zuletzt für das Land Sachsen-Anhalt gesetzt.

Die Kontinuität der anspruchsvollen Architektur setzt sich auch an den Fachhochschulstandorten fort. Wegen der Nähe zum Bauhaus Dessau sind die Neubauten der Fachhochschule Anhalt hervorzuheben.

Besonderes Augenmerk gilt auch der vorhandenen, zum großen Teil denkmalgeschützten Bausubstanz. Ein besonderes Thema dabei ist die Konversion ehemals militärisch genutzter Liegenschaften. Ein Beispiel dafür ist der Campus der Hochschule Magdeburg-Stendal. So wird am Standort Magdeburg nahe des Herrenkrugparks an der Elbe wird deutlich, wie erfolgreich neues Leben in alte Strukturen gebracht werden kann.

Auch in den nächsten Jahren stehen umfangreiche Bauprojekte auf dem Programm.

Hier eine Übersicht:

 

- Für die Magdeburger Otto-von-Guericke-Universität wird ein Neubau mit rund 3.900 Quadratmeter Hauptnutzfläche errichtet. Mit dem Demenzforschungszentrum entsteht eine der aktuell modernsten Einrichtungen mit maßgeschneiderten Räumen für international führende Forschungen zu Krankheiten wie Alzheimer und Parkinson.

- Für die Martin-Luther-Universität in Halle werden auf der Liegenschaft der ehemaligen Landwirtschaftlichen Fakultät die zur Nutzung vorgesehenen und unter Denkmalschutz stehenden Gebäude saniert. Auf rund 6.800 Quadratmetern Hauptnutzfläche werden Lehr- und Forschungsflächen geschaffen. Gleichzeitig entsteht ein Institutsneubau mit zirka 3.600 Quadratmetern Hauptnutzfläche.

- Neben dem Institutsneubau wird der Neubau der Zweigbibliothek mit rund 4.600 Quadratmetern Hauptnutzfläche entstehen. Aufgrund der günstigen Witterungsbedingungen konnte bereits im Jahr 2011 mit den Erschließungsmaßnahmen begonnen werden. Der Baubeginn für die Neubauten erfolgte im April 2012. Die Sanierung des Gebäudebestandes hat bereits im Februar 2012 begonnen. Die Fertigstellung aller Bauarbeiten ist für 2014 vorgesehen.

- Für die Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle soll ein Bibliotheks- und Leistungszentrum für integriertes Informationsmanagement – Mediathek mit rund 1.500 Quadratmetern Hauptnutzfläche entstehen. Wegen des besonderen Anspruchs an die Planung der Baumaßnahme wurde im Jahr 2011 für den oben genannten Neubau der Burg Giebichenstein ein Architektenwettbewerb ausgelobt. 

- Die Planungen für das künftige „Proteinzentrum“ der Martin-Luther-Universität Halle Wittenberg haben begonnen. Zurzeit wird die Durchführung eines interdisziplinären Planungswettbewerbs vorbereitet.